„Berlin ist eine Reise wert!“

Aus der Wassersicht heraus ergeben sich für Berlin neue und spannende Perspektiven. Als Schiffsführer muss man lediglich wissen, dass man ein Funkgerät an Bord haben und damit verbunden den Funkschein besitzen muss. Mary Poppins und Balu sind jeweils mit einem Funkgerät ausgestattet, das zum Chartern ausgehändigt wird, sobald man den Funkschein nachweisen kann.

Die Wasserstraßen durch Berlin verbinden die Havelseen im Westen mit der Dahme und dem östlichen Seengebiet mit dem Müggelsee, das bis herunter in den Spreewald reicht.

Die nördliche Route geht über die Spree mitten durch die Stadt, direkt vorbei am Bundeskanzleramt, den Reichstag in greifbarer Nähe, weiter an der Museumsinsel vorbei, dort den Alexanderplatz in unmittelbarer Reichweite, an der East-Side-Gallery vorbei durch die Oberbaumbrücke zu den Molecule-Man, um dann durch Köpenick hindurch in den Müggelsee zu gelangen.

Wenn man die Strecke durch die Innenstadt meiden möchte, kann man ab Charlottenburg durch den Landwehrkanal fahren und duchquert dabei unzählige Brücken. Diese Umgehung verläuft weitgehend im Grünen und stößt ein klein wenig südlich von der Oberbaumbrücke wieder in die Spree hinein. Dieser Weg ist der ruhigere, aber auch mit weniger Sehenswürdigkeiten gespickt.

Die dritte Route durch den Teltowkanal ist die südlichste. Sie beginnt bei Babelsberg (Potsdam) und führt am südlichen Rand Berlins nach Lichertfelde, an Tempelhof vorbei über Britz, macht einen Rechtsknick, um dann über Johannistal und Adlershof dann schließlich in die Dahme zu münden.

In Berlin befinden sich auch offizielle Bootsanlegestellen. Eine Übersicht über diese Stellen bietet ELWIS, das Wasserstraßenportal der Verwaltung.

Stadtfahrt durch Berlin